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Aktualisiert am 22.07.2008

    Die Hölle für Hunde

    Seit 1995 wissen wir durch Zeitungsartikel und Schilderungen, dass auf der portugiesischen Ferieninsel Porto Santo, in der Auffangstation für Hunde, unvorstellbare Zustände herrschen.

    Verstörte Rüden, unkastrierte Hündinnen, neugeborene und ausgesetzte Welpen sind in einem ummauerten Areal, nur sichtbar durch eine schmale vergitterte Eingangstür, zusammengepfercht.
    Ohne Überdachung, dem Regen und der Sonne ausgesetzt
    Unregelmäßige, unzureichende Fütterung und Überpopulation führen dazu, dass Hunde sich gegenseitig töten. Welpen haben keine Überlebenschance. Medizinische Versorgung gibt es nicht.

    Selbst Artikel in madeirensischen Zeitungen mit der Überschrift "Hunde töten sich gegenseitig im Käfig" änderten nichts.

    Den politischen Authoritäten der Insel sind die Zustände in ihrer Hundestation egal und der Tierschutzverein der Hauptinsel Madeira fühlt sich bis heute nicht zuständig.

    Im Gegenteil, als wir versuchten mit deutschen Tierärzten Kastrationsaktionen durchzuführen, drohte der madeirensische Tierschutzverein mit einer Anzeige, weil die Tätigkeit ausländischer Tierärzte in Portugal illegal sei. Dabei hat sich noch nie ein Tierarzt um die Hunde und Katzen von Porto Santo gekümmert

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