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Hinweis: Durch das Engagement im Internet entstehen ANIMA Hilfe für Tiere e.V. keine Kosten

Aktualisiert am 22.07.2008

    Lösung vor Ort

    Ein Ziel von ANIMA Hilfe für Tiere e.V. ist die Befriedung der kleinen Insel Porto Santo, indem wir versuchen, das Problem der Überpopulation und die daraus resultierenden Probleme ( Einfangen und Wegsperren bzw. Töten ) vor Ort zu lösen. Nur Tiere, die unmittelbar vom Tode bedroht sind oder keine Möglichkeit haben ein „normales“ Hundeleben zu führen, werden nach Deutschland geholt. Das Wegsperren oder Töten verändert immer nur geringfügig das Ergebnis aber nie die Ursachen der unkontrollierten Vermehrung.

    ANIMA Hilfe für Tiere e.V. will die Ursachen des Problems an der „Wurzel“ packen und versuchen regulierend einzugreifen.

    Wir rufen Tierbesitzer zur kostenlosen Kastration auf und zahlen 5 € Belohnung für das Bringen einer freilebenden Hündin, die dann kastriert wird. Diese Hündinnen werden anschließend registriert und wieder an ihren Platz gebracht.

    Oft haben die Tiere in Freiheit ihr Auskommen, oft werden sie von Menschen gefüttert oder finden ausreichende Nahrung. Rüden haben fast alle ein Zuhause, trotzdem sie frei herumlaufen. Die Hündin verliert meistens mit ihrer ersten Läufigkeit ihr Zuhause, weil sie gedeckt wird. Ihre Welpen sind nicht erwünscht.
    Da die Hündin ihren Besitzer verliert, werden ihre Welpen „frei geboren“. Deswegen wird sich die Gesamtzahl der Tiere auf der Straße kaum verändern, weil immer wieder unkontrolliert Welpen geboren und neue Hunde ausgesetzt werden.

    Kastrierte Straßenhündin mit Bezug zu den Menschen in "ihrer" Straße
    Der verantwortliche Bürgermeister von Porto Santo könnte diesen Irrsinn erkennen, wenn er denn wollte und per Dekret anordnen, daß Hunde, die eine Bezugsperson, einen Futterplatz haben, dort bleiben, vorausgesetzt sie sind kastriert. Diese Lösung würde von den Bürgern sicher positiv angenommen werden.

    Wie würde sich das Kastrieren der Tiere und anschließende Belassen an ihren alten Futterstellen auswirken?
    Wenn die Lebenszeit der Hunde abgelaufen ist, gibt es keine Welpen mehr, die die Plätze der „Alten“ einnehmen. Die Gesamtzahl der Straßentiere wird somit immer geringer.
    Ohne diese „Geburtenkontrolle“ wird die Population weiter zunehmen. Die Kosten der örtlichen Kommunen für die Unterbringung und letztendlichen Tötung der Tiere werden ins Unermeßliche steigen. Erträge aus dem Tourismus bleiben aus, weil sich die Urlauber angewidert anderen Zielen zuwenden und auf der Straße wird sich immer die gleiche große Anzahl von Hunden befinden. ANIMA Hilfe für Tiere e.V. bietet allen Beteiligten, die dieser Idee folgen, Unterstützung an.

    Es gibt positive Beispiele: Die spanische Insel Fuerteventura praktiziert seit Jahren diese Lösung unter Mithilfe von englischen und deutschen Tierschützern. In Akzeptanz mit den Hotels und zur Freude der Touristen. Und in Süditalien propagiert die „Lega pro Animale“ unter Leitung der deutschen Tierärztin Dorothea Friz seit Jahren erfolgreich dieses Programm.
    Freilebende kastrierte Katze mit Menschenanschluß
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