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| Hinweis: Durch das Engagement im Internet entstehen ANIMA Hilfe für Tiere e.V. keine Kosten |
Aktualisiert am 22.07.2008
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ANIMA MADEIRA
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- (mehr als ein Name in Südeuropa)
- Der deutsche Verein ANIMA Hilfe für Tiere e. V. ist im südeuropäischen Tierschutz unter Anima Madeira bekannt. Eine Vereinsgründung "Anima Madeira" nach dem komplizierten portugiesischen Recht ergab keinen Sinn, denn die Tierschutzarbeit (Vermittlung etc.) erfolgt in Deutschland.
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- Eine besondere Liebe und Aufmerksamkeit gehört den Hunden und Katzen auf Madeira und deren kleiner Nachbarinsel Porto Santo. Die Hunde sind meist klein, selbst die, welche als größer bezeichnet werden, sind in Deutschland noch kleinere Hunde. Sie sind Rudeltiere mit einer großen Sozialverträglichkeit.
- Hunde und Katzen von Madeira sind nie so ängstlich, wie wir sie aus anderen südeuropäischen Ländern her kennen. Selbst wenn sie nicht viel Gutes erlebt haben, sind sie dem Menschen zugetan. Die Hunde sind bescheiden und dankbar, die Katzen verschmust. Es sind intelligente und sensible Tiere, sie zu verjagen ist leicht, meist muss der Mensch nur die Hand heben in welcher ein Stein oder Sand vermutet wird und schon ist man auf Madeira sein Tier los. Es endet auf der Straße, gesellt sich zu den vielen Schicksalsgenossen der freigesetzten, domestizierten Haustiere, die sich dann auf der Straße uneingeschränkt vermehren und damit das Tierelend für uns so augenfällig machen.
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- ANIMA Hilfe für Tiere e. V. organisiert jedes Jahr, trotz der sehr hohen finanziellen Belastung, mit deutschen und portugiesischen Tierärzten Kastrationen für Katzen und Straßenhündinnen. Und trotz vieler Restriktionen, z. B. der Fluggesellschaften, die nur noch ein Tier pro Fluggast mittransportieren und dafür 40,00 Euro verlangen, versuchen wir, dem kleinen, gesunden Hund von Madeira oder Porto Santo in Deutschland ein neues Zuhause zu geben.
- Oft wird uns die Frage gestellt, warum ein deutscher Tierschutzverein sich nicht ausschließlich um unsere "nationalen" Tiere kümmert, die in großer Zahl in den Tierheimen in Deutschland einsitzen.
- Antwort:
- Wir haben im deutschen Tierschutz nur ein Problem und das sind Zuchthunde. Von einem "Züchter", meistens als Welpe an jeden verkauft, der die geforderte Summe bezahlen kann. Sehr oft sind es größer werdende Hunde, die dann aus den unterschiedlichsten Gründen dem Tierschutz überlassen werden. In Deutschland werden aber, z. B. von Familien, kleinere, liebe und verträgliche Hunde gesucht, die vielleicht auch in einer Wohnung zu halten sind. Diese Hunde hat kaum ein Tierheim zu vermitteln, wenn es nicht Hunde aus Südeuropa übernimmt.
- Oft werden wir gefragt, ob die Hunde nicht krank sind, die nach Deutschland kommen.
- Antwort:
- In Südeuropa gibt es Hundeerkrankungen, die in Mitteleuropa nicht vorkommen können. Sie werden durch einen Zwischenwirt übertragen, der in Mitteleuropa nicht existiert. Jeder der sich im Tierschutz um südeuropäische Tiere kümmert, sollte über das Wissen der spezifischen Erkrankungen verfügen, um sie zu erkennen, sie zu heilen und bei der Tiervermittlung ordnungsgemäß Auskunft geben zu können.
- Verwunderlich ist jedoch, dass Deutsche mit ihrem Hund in südeuropäische Urlaubsländer reisen und sich nicht fragen, ob ihr Hund danach eventuell krank ist, weil er vielleicht von einer Sandfliege oder Stechmücke gestochen worden ist
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Die kleine Dinah aus dem Hundeauffanglager auf Porto Santo, abgemagert und apathisch nach ihrer Ankunft in Eschborn/Ts. |
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Dinah einige Wochen später, eine gesunde, selbstbewußte kleine Hündin.
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