Fachgerecht entwurmen
Die aktuelle Untersuchung der Tierärztlichen Hochschule Hannover in Zusammenarbeit mit dem Institut Klifovet München, zu Katzen, deren Kotproben im Labor positiv getestet waren, hat ergeben, dass es keinen großen Unterschied macht, ob eine Katze ein- bis zweimal jährlich oder aber noch seltener entwurmt wird. Erst wenn die Wurmkur drei- viermal jährlich vorgenommen wurde, sank der Anteil positiver Tiere drastisch!
Nicht weniger spannend waren die Zahlen zu der Haltungsform der positiven Katzen. Denn immerhin waren 18,42 % nach Angaben der Besitzer niemals draußen. Dies weist darauf hin, dass die Behandlung gegen Wurmbefall nicht nur bei Freilaufkatzen, sondern auch bei reinen Wohnungskatzen relevant ist.
Ein höchstmöglicher Schutz ist die Entwurmung mit „Profender Spot-on.“ Stichprobenartige Untersuchungen von Kotproben als Entscheidungsbasis für Entwurmungen sind nicht sinnvoll.
Flöhe als Übeltäter
Der Floh gilt als Überträger eines breiten Spektrums von Krankheitserregern. Da Flöhe wiederholt kleinere Saugakte vornehmen, gilt es, einer Übertragung von Erregern beim Saugakt vorzubeugen. Deswegen empfiehlt sich z. B. die Behandlung mit „Advantage“ bzw. „Advocate“. Dadurch erfolgt beim Floh innerhalb kürzester Zeit eine Lähmung des Kauapparates, wodurch Stich und Regurtieren unterbleibt.
Flohkot kann infektiöses Potential bedeuten! Nicht nur der Floh, sondern auch seine Ausscheidungen sind hygienisch relevant.